Dani:
Rauchen „Ade“
Ein Leben ohne Zigarretten – für mich lange unvorstellbar. Mit 12 begann ich zu rauchen. Anfangs sporadisch bis hin zum Kettenraucher. Im Alter von 20 Jahren wurde ich mit meiner ersten Tochter schwanger. Obwohl alle sagten, dass ich aufhören soll, wollte ich davon nichts wissen. Ich brauchte die Zigaretten! Erst als ich mit meiner zweiten Tochter schwanger war – damals war ich 23 Jahre alt – wollte ich aufhören. Doch egal wie sehr ich mich auch bemühte, ich schaffte es einfach nicht! An einem Abend im März 2006 besuchte ich eine Hauskirche in Fornsbach. Ich wohnte eine halbe Stunde entfernt und hörte mir auf der Rückfahrt eine Predigt an.

Den Titel der Predigt weiß ich nicht mehr, ich weiß nur noch, dass am Ende der Predigt gebetet wurde, dass Unfreiheiten von Menschen genommen werden sollte. Ich dachte in diesem Moment an nichts bestimmtes, ich betet nur bei diesem Gebet mit. Das Interessante an der Geschichte ist nur, dass ich 5 (!) Tage später auf einmal gemerkt habe: Hups, ich rauche ja gar nicht mehr. Wie auch immer Gott das gemacht hat, ich bin ihm so dankbar dafür, dass er mich vom Rauchen befreit hat! Bis heute habe ich keine Zigarette mehr angerührt.
Silvia:
Zwei neue Bandscheiben
Mein Mann hatte schon mit 25 Jahren Probleme mit seiner Bandscheibe. Wir sind selbstständig und müssen viel und kräftig körperlich arbeiten. Als die Schmerzen zu groß wurden ging er zum Arzt. Nach einer Computertomografie kam heraus, dass zwei Bandscheiben zerstört waren. Grund war, dass er schon als Kind und Jugendlicher in der Metzgerei und Gastwirtschaft seiner Eltern viel mit hat anpacken müssen. 25 Jahre hat er sich damit herumgequält. Es wurde natürlich nicht besser sondern schlechter. Mit 50 hatte er einen eingeklemmten Nerv mit Taubheitsgefühlen – und das über mehrere Wochen. Ein Heilungsevangelist aus Texas war damals in unserer Gemeinde. Mein Mann erwartete nichts, aber weil ich ihn drängte stellte er sich in die Reihe und wartete auf Gebet. Als er an der Reihe war, sagte der Evangelist ihm ins Gesicht: Du brauchst zwei neue Bandscheiben und zwar die 7. und 10.“ (Die Zahl weiß ich nicht mehr genau, aber er nannte ihre Zahl). Dann sagte er weiter: „Gott wird dir eine neue Bandscheibe geben.“ Er betete kurz, befahl der Entzündung zu gehen. Ein Bein war etwas kürzer und ein Fuß war etwas nach außen gerichtet. Er betete, dass sich alles richten sollte. Dann befahl er ihm, sich zu bücken und als mein Mann sich bückte war er in diesem Moment geheilt. Seit über 14 Jahren ist er beschwerdefrei.
Sandra:
Schnelle Heilung nach Krebs
Ich hatte ein Krebsgeschwür an der Zunge. Am Morgen der Operation wurde ich angerufen, ob ich auch früher kommen könnte. So gingen wir früher hin. Ich hatte extra in der WhattsApp Gruppe der Gemeinde geschrieben, dass ich erst um 10.00 Uhr operiert werden würde. Ich bekam dann ein Tablette und faselte einiges dummes Zeug (wie meine Freundin mir später erzählte). Aufgeregt starrte ich auf mein Handy. Da schrieb mir eine Freundin aus der Gemeinde: Du bist nicht allein. Diese Nachricht machte mich dann ruhig. Nach der OP kam der Arzt zu mir und erklärte mir, dass sie die Zungenspitze – auf der der Krebs gewesen war – entfernt hätten. Sie hätten es großflächig entfernt und ich könnte jetzt 4-6 Wochen nicht reden. Es würde sehr schlecht heilen, weil durch das Essen auch ständig Keime in die Wunde kommen würden. Für mich wurde weiter gebetet. Zuerst konnte ich wenig trinken und hatte viele Schmerzen. Ich konnte auch kaum reden, was mir schwer fiel. Trotz Betäubungsgel und Schmerztabletten, gingen die Schmerzen nicht richtig weg. Aber dann nach einer Woche war die Wunde schon komplett zu und ich konnte wieder normal essen und trinken. Die Logopädie konnte ich nach einer Sitzung abbrechen, weil die Logopädin meinte, es sei alles o.k.Dafür danke ich JESUS.
Sandra:
Wieder Gefühle
Bei einem Gottesdienst in der Nähe von Schwäbisch Hall hatten wir einen Abend, an dem wir Gott lange anbeteten und lobten. Während einer Zeit der Stille sagte ein junger Mann, den ich nicht kannte: „Hier ist jemand, der Knieprobleme und auch eine OP hinter sich hat.“ Diese Person sollte sich melden, damit für sie gebetet werden könne. Zu dieser Zeit hatte ich mehrere Knie-OPs hinter mir. Schon dreimal war mir das Kreuzband ersetzt worden und ich hatte etliche Narben am Knie. Als sich sonst niemand meldete, habe ich mich gemeldet. Der junge Mann betete für mich und mein Knie wurde sehr heiß als er seine Hand auf das Knie legte. Kurze Zeit später fing eine der Narben an zu jucken und instinktiv fing ich an, sie zu kratzen. In diesem Moment bemerkte ich, dass ich wieder Gefühl an meinen Narben hatte. Durch die vielen OPs waren so viel Nerven durchtrennt worden, dass ich bis dahin keine Gefühle mehr an den Narben hatte.
Ich danke Gott für seine Güte
Kerstin:
Arzt spricht von Wunder
Kerstin – von Beruf Krankenschwester – berichtet von Gottes Eingreifen im Leben ihrer Tochter:
Die Geschichte handelt von unserer Tochter. Sie ist heute 16 Jahre alt.
Leider kam sie krank auf die Welt.
Eigentlich hatte ich gedacht, ich gehe ins Krankenhaus, bekomme dort mein Kind, und gehe als glücklichste Mutter der Welt wieder nach Hause.
Doch es kam ganz anders. Bei der U2 am dritten Lebenstag stellten die Ärzte bei Anna einen angeborenen Herzfehler fest. ( Sie hatte 3 Löcher im Herz und eine Enge in dem Gefäß, das zur Lunge geht)
Dann ging alles ganz schnell. Anna wurde verlegt.
Man schaut durch eine Glasscheibe und sieht, wie sich Ärzte um deine Tochter kümmern.
Ich selbst wurde in die Gepflogenheiten der Station eingewiesen.
– hier muss man klingeln, wenn ich meine Tochter besuchen will
– da muss man sich umziehen, wenn ich zu meiner Tochter möchte……
Irgendwann haben es Jochen und ich nicht mehr ausgehalten und wir haben fluchtartig das Krankenhaus verlassen. Es war ein schöner Sommertag. Ich weiß noch wie heute, wie wir nach Hause gefahren sind, dann im Wohnzimmer die Rollläden herunter gemacht haben.
Wir wollten einfach niemanden sehen, mit niemandem sprechen, einfach nur weinen, und den Schock verdauen.
Irgendwann hat sich Jochen dann ans Klavier gesetzt und Lobpreis gemacht, und wir haben gemeinsam für unsere Anna gebetet, daß Gott sie wieder gesund macht.
Viele Gebete folgten, nicht nur von uns, sondern auch von Freunden und unserer Gemeinde. Als Anna ca 6 Jahre alt war, ist das Unfassbare passiert.
Wir wurden mittlerweile von der Uni Heidelberg betreut, da man nie genau wusste, wann bei Anna das System Herz kippt und man sie operieren muss. Wir waren zu einer Kontrolle in Heidelberg, als der untersuchende Arzt bei seinem Herzultraschall auffällig viele Bilder ausdruckte.
Er hat sie dann mitgenommen und den Raum verlassen. Uns ist natürlich schon das Herz in die Hose gerutscht. Nach ein paar Minuten kam er wieder und sagte, er hätte die Bilder seinem Oberarzt gezeigt, und was er jetzt sage, das sage er normalerweise nie. Ich werde seine Worte nie vergessen.
Er sagte: „Es ist ein Wunder geschehen, alle Löcher haben sich spontan verschlossen, und die Stenose in dem Gefäß zur Lunge wird besser, statt schlechter.“ Wow, uns fehlten die Worte. Und wenn ein Kinderkardiologe von einem Wunder spricht, dann muss es Eines sein. Eines habe ich aus dieser Geschichte gelernt: Gott verspricht in seinem Wort, dass wenn wir für Kranke beten, daß Gott sie heilt. Manchmal geschieht das sofort, und das ist toll, doch manchmal dauert es auch mal ein bißchen länger.
Sandra:
Augen OP ausgefallen
Bei einem Pfadfinder-Event – es heißt Fire by Nite – war Marco Hernandez ein Pastor aus Venezuela zu Gast. Er hatte mich noch nie gesehen. Wir beteten zusammen für ein paar Jugendliche als er mich danach fragte, ob ich eine kleine Tochter habe. Als ich bejahte fragte er weiter: „Hat sie Probleme mit den Augen?“ Zu dieser Zeit hatte meine Tochter Neele schon eine OP an den Augen hinter sich und eine zweite war schon anberaumt. Er betete für sie und meinte, dass er noch vier Wochen weiter für sie beten würde. Kurz danach musste Neele im Kindergarten wegen ihrer Einschulung bei einer Ärztin ein paar Tests machen. Sie hatte ihre Brille mit dabei. Die Ärztin sagte, sie solle ihre Brille abnehmen und meinte, sie würde – nach ihrer Diagnose – ihre Brille nicht mehr brauchen. Man sollte es aber bei der Augenärztin überprüfen lassen. Das taten wir mit dem Ergebnis, dass die OP nicht mehr notwendig war und sie auch keine Brille mehr brauchte.
Gott sei Dank, wem denn sonst?